Samtgemeinde Bevern

Ulrich Kriegel, 66 Jahre, Rentner, vorher kaufmännischer Angestellter

Nach einer kaufmännischen Ausbildung mit Zusatz-Qualifikation Rundfunktechnik habe ich 1966 zunächst im Elektro-Großhandel gearbeitet. Danach war  ich 29 Jahre Bankangestellter. Neben der Erwerbsarbeit spielten immer ehrenamtliche Tätigkeiten eine große Rolle in meinem Leben, mit den Interessengebieten: Natur, Umwelttechnik und Soziales.

 Zur Umwelt gelangt man nur auf Umwegen. Ich bin übers Wandern, Naturbeobachtungen, die Natur- und Umweltverbände, den Bürgerprotest zu neuer umweltschonender Technik gelangt. Ich habe gelernt: Eine Patentlösung ist niemals eine Lösung, sondern ein neues Problem. Auf die Wirkungen, und es sind immer viele, kommt es an.

Im Rahmen meiner ehrenamtllichen Tätigkeiten habe ich z.B. für den „Verein für Windenergie Hannover e.V.“, für das „Diakonische Werk Hannover“ und für „Ökostadt Hannover e.V.“ gearbeitet. Ein Jahr erfolgreiche hauptamtliche Projektarbeit zur Jahrtausendwende am „SolarPavillon“ in Hannover am Raschplatz hat meine fünfjährige Arbeitslosenzeit beendet.

Den GRÜNEN bin ich bei meinen Aktivitäten seit  deren Gründung oft über den Weg gelaufen. Der Beitritt zur Familie kam spät 2010. Mein Eindruck war: „Oh Gott, das ist hier ja noch eine Protestpartei, vor allem Anti-AKW. Das Denken muss doch weiter gehen zum Ökologischen Umbau des Kraftwerksparks“.  Zur Zeit stehen alle Zeichen dafür auf Stopp.

Aber die Energiefrage ist die Schlüsselfrage für alle anderen Politikfelder, vom Vorbild für die Welt, Bürgerbeteiligung, Wertschöpfung vor Ort, Beschäftigung der Banken mit der Realwirtschaft statt mit Spekulation, langfristige wirtschaftliche Blüte, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Unabhängigkeit von Brennstoff-Importen, starke Außenhandelsbilanz, Export von Energieanlagen statt Rüstungsgütern, mehr Frieden in der Welt, weniger Elend, weniger Flüchtlinge.

Ich bin kein Fundamentalo und kein Realo aber ein Praktikalo und der lebende Beweis dafür, dass der Bezug von 100 % Ökostrom (ohne Irrwege wie CCS und Monokulturen) nicht erst 2020 sondern bereits heute bezahlbar ist und dass man heute mit einer kleinen Kommanditbeteiligung für die regenerative Erzeugung eines Vielfachen seines eigenen Stromverbrauchs sorgen kann.

In den Vorständen von „AWO Kreisverband Holzminden“ und „AWO Bezirksverband Hannover“ durfte ich in Krisenjahren ehrenamtlich mitarbeiten und freue mich darüber, dass es heute beiden besser geht. Alles fördern, was den Verein stärkt, Strohfeuer vermeiden, solides Haushalten. Darauf kommt es an, auch in der Politik. Und immer das Wissen darum, dass ich allein nichts bewegen kann. Es geht nur mit Mehrheitsbeschlüssen im Labyrinth der Demokratie.

Ulrich Weilinger 71 Jahre, Rentner

Ich bin gelernter Elektroinstallateur, Elektromechaniker-Meister und war acht Jahre bei der Handelsmarine tätig. Während meiner 30jährigen Tätigkeit für Stiebel Eltron (13 Jahre Bauabteilung, 13 Jahre Produktmanager-Gasgeräte, 4 Jahre Kundendienstwerkstattleiter) habe ich mich immer schon für die Verwendung energiesparender Technologien eingesetzt. Unsere Region hat als Klimaschutz-Vorreiter schon viel erreicht, aber es gibt noch viel zu tun.

Swantje Schametat-Penke 33 Jahre, Sozialpädagogin

Mutter zweier Kinder

Die Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Familien liegen mir besonders am Herzen und deshalb ist es mir vor allem wichtig, für mehr Geschlechtergerechtigkeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzutreten. Dabei geht es mir um den weiteren Ausbau dezentraler familienfreundlicher Strukturen in allen Gemeinden, um besonders für Frauen Erwerbsbeteiligung zu ermöglichen und das Armutsrisiko zu senken. Daneben ist es mein Ziel, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen zum Thema zu machen und ganz grundlegend die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern zu stärken.

Martin Könneke 58 Jahre, Diplom-Sozialpädagoge 

verheiratet, zwei Kinder

Seit Schülerzeiten bin ich politisch aktiv u.a. in der Anti-AKW-Bewegung, im Braunschweiger AStA, bei den GRÜNEN und als Arbeitnehmer-Interessen- vertreter. Mein Hauptanliegen ist die Situation von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum. Hier sehe ich noch immer erheblichen Verbesserungsbe- darf bezüglich Betreuungsmöglichkeiten und Ange- boten aber auch bei Fortbewegungsmöglichkeiten und den nicht für alle optimalen Übergangsmöglich- keiten zwischen Schule und Beruf. Ich bin ein über- zeugter Gegner jeder „Hinterzimmer-Politik“, wehre mich gegen den fortschreitenden Infrastruktur- Abbau in den Kommunen und möchte das Leben „auf dem Lande“ gerade für junge Familien wieder lebenswerter gestalten.

Volker Marten, Holenberg, 50, 1 Tochter und 1 Sohn, Kfz-Mechaniker-Meister

Oberste Priorität hat die Instandsetzung der Straßen in meinem Heimat- und Geburtsort, sofern es die finanzielle Situation zulässt. Das Aussitzen von Problemen löst diese nicht. Ich trete für die Erhaltung und die Erweiterung der Schulen in Bevern und Negenborn ein. Warum sollen unsere Kinder kilometerweit fahren, wenn das Gute doch so nahe liegt. Bildung ist eine Zukunftsinvestition, die sich immer lohnen wird. Der Einsatz für eine bürgernahe und offene Politik ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Flecken Bevern

Ulrich Weilinger 71 Jahre, Rentner

Ich bin gelernter Elektroinstallateur, Elektromechaniker-Meister und war acht Jahre bei der Handelsmarine tätig. Während meiner 30jährigen Tätigkeit für Stiebel Eltron (13 Jahre Bauabteilung, 13 Jahre Produktmanager-Gasgeräte, 4 Jahre Kundendienstwerkstattleiter) habe ich mich immer schon für die Verwendung energiesparender Technologien eingesetzt. Unsere Region hat als Klimaschutz-Vorreiter schon viel erreicht, aber es gibt noch viel zu tun.

Gemeinde Holenberg

Volker Marten, Holenberg, 50, 1 Tochter und 1 Sohn, Kfz-Mechaniker-Meister

Oberste Priorität hat die Instandsetzung der Straßen in meinem Heimat- und Geburtsort, sofern es die finanzielle Situation zulässt. Das Aussitzen von Problemen löst diese nicht. Ich trete für die Erhaltung und die Erweiterung der Schulen in Bevern und Negenborn ein. Warum sollen unsere Kinder kilometerweit fahren, wenn das Gute doch so nahe liegt. Bildung ist eine Zukunftsinvestition, die sich immer lohnen wird. Der Einsatz für eine bürgernahe und offene Politik ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Gemeinde Negenborn

Martin Könneke 58 Jahre, Diplom-Sozialpädagoge 

verheiratet, zwei Kinder

Seit Schülerzeiten bin ich politisch aktiv u.a. in der Anti-AKW-Bewegung, im Braunschweiger AStA, bei den GRÜNEN und als Arbeitnehmer-Interessen- vertreter. Mein Hauptanliegen ist die Situation von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum. Hier sehe ich noch immer erheblichen Verbesserungsbe- darf bezüglich Betreuungsmöglichkeiten und Ange- boten aber auch bei Fortbewegungsmöglichkeiten und den nicht für alle optimalen Übergangsmöglich- keiten zwischen Schule und Beruf. Ich bin ein über- zeugter Gegner jeder „Hinterzimmer-Politik“, wehre mich gegen den fortschreitenden Infrastruktur- Abbau in den Kommunen und möchte das Leben „auf dem Lande“ gerade für junge Familien wieder lebenswerter gestalten.