
01.07.26 –
Holzminden. Gut besucht war die Veranstaltung des Kreisverbandes Holzminden von Bündnis 90/Die Grünen mit dem niedersächsischen Minister für Energie, Umwelt und Klimaschutz Christian Meyer, dem Bundestagsabgeordneten Helge Limburg und Martin Repschläger, CFO von Stiebel Eltron. Anlass waren die Pläne der Bundesregierung, bei dem Gebäudeenergiegesetz erneut alles auf neue Öl- und Gasheizungen mit teurer Biobeimischung zurückzudrehen. Demnach müssen Besitzer von Gas- und Ölheizungen verpflichtend bis zu 60 % Bioöle und Biogase dem fossilen Heizen beimischen. „Diese Mengen Biogase sind gar nicht auf dem Markt und müssen teuer importiert werden. Das Gebäudemodernisierungsgesetz der Groko wird mit seinen neuen Vorgaben für fossile Heizungen für Hausbesitzer*innen und Mieter*innen zur Kostenfalle“, kritisiert Helge Limburg. Martin Repschläger, CFO von Stiebel Eltron skizzierte, das Wärmepumpen schon heute überwiegend das günstigste Heizsystem sind, angesichts der steigenden fossilen Gas- und Ölpreise erst recht. „Wärmepumpen wandeln effizient Strom in Wärme um. Wichtig ist für uns, dass die Förderung für Wärmepumpen auskömmlich bleibt, wobei wir uns eher eine prozentuale als eine pauschale Förderung wünschen, damit auch hochwertige Wärmepumpen gefördert werden.“ 2025 waren Wärmepumpen in Deutschland erstmals die beliebteste Heizungsform, deutlich vor Gas- und Ölheizungen. Auch 2026 stieg ihr Anteil kontinuierlich, berichtet Repschläger. „Das sichert und schafft in Holzminden gut bezahlte Arbeitsplätze und Gewerbesteuer. Es ist daher für die Verlässlichkeit und Planbarkeit der Politik wichtig, dass es jetzt keine Rolle rückwärts zu neuen fossilen Heizungen gibt“, lobt Energieminister Christian Meyer den Erfolg der klimaneutralen Wärmepumpe mit 100 % Ökostrom aus Erneuerbaren Energien und warnt: „Frau Reiche schafft mit ihren Gesetzen und gleichzeitig der Ankündigung beliebte Dach-Solaranlagen nicht mehr zu fördern, Verunsicherung und schadet dem Standort Deutschland. Wer jetzt wieder auf verstärkte Gas- und Ölimporte erst von Putin, jetzt Fracking-Gas von Trump oder Öl aus Saudi-Arabien setzt, muss nicht nur für das Klima einen hohen Preis bezahlen, sondern hält uns abhängig vom Ausland.“ Deutschland gebe jedes Jahr mehr als 80 Milliarden Euro für fossile Importe von Kohle, Öl und Gas aus. Heimische Erneuerbare Energien von Wind- und Sonnenenergie stärken hingegen die Wirtschaft vor Ort, schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand und machen unabhängig gegen globale Preissteigerungen. Niedersachsen habe es in den letzten Jahren geschafft immer mehr Solar- und Windenergieanlagen zu bauen. „Niedersachsen ist Vorreiter bei den Erneuerbaren Energien. Das stärkt uns als Standort und daher halten wir Kurs auf zukunftsfähiges Heizen zu günstigen Preisen. Aus Sicht der Länder muss dafür die Stromsteuer endgültig gestrichen werden, denn es macht keinen Sinn wie bei uns 100 % Erneuerbare Energien zu besteuern.“
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01.07.26 –
Holzminden. Gut besucht war die Veranstaltung des Kreisverbandes Holzminden von Bündnis 90/Die Grünen mit dem niedersächsischen Minister für Energie, Umwelt und Klimaschutz Christian Meyer, dem Bundestagsabgeordneten Helge Limburg und Martin Repschläger, CFO von Stiebel Eltron. Anlass waren die Pläne der Bundesregierung, bei dem Gebäudeenergiegesetz erneut alles auf neue Öl- und Gasheizungen mit teurer Biobeimischung zurückzudrehen. Demnach müssen Besitzer von Gas- und Ölheizungen verpflichtend bis zu 60 % Bioöle und Biogase dem fossilen Heizen beimischen. „Diese Mengen Biogase sind gar nicht auf dem Markt und müssen teuer importiert werden. Das Gebäudemodernisierungsgesetz der Groko wird mit seinen neuen Vorgaben für fossile Heizungen für Hausbesitzer*innen und Mieter*innen zur Kostenfalle“, kritisiert Helge Limburg. Martin Repschläger, CFO von Stiebel Eltron skizzierte, das Wärmepumpen schon heute überwiegend das günstigste Heizsystem sind, angesichts der steigenden fossilen Gas- und Ölpreise erst recht. „Wärmepumpen wandeln effizient Strom in Wärme um. Wichtig ist für uns, dass die Förderung für Wärmepumpen auskömmlich bleibt, wobei wir uns eher eine prozentuale als eine pauschale Förderung wünschen, damit auch hochwertige Wärmepumpen gefördert werden.“ 2025 waren Wärmepumpen in Deutschland erstmals die beliebteste Heizungsform, deutlich vor Gas- und Ölheizungen. Auch 2026 stieg ihr Anteil kontinuierlich, berichtet Repschläger. „Das sichert und schafft in Holzminden gut bezahlte Arbeitsplätze und Gewerbesteuer. Es ist daher für die Verlässlichkeit und Planbarkeit der Politik wichtig, dass es jetzt keine Rolle rückwärts zu neuen fossilen Heizungen gibt“, lobt Energieminister Christian Meyer den Erfolg der klimaneutralen Wärmepumpe mit 100 % Ökostrom aus Erneuerbaren Energien und warnt: „Frau Reiche schafft mit ihren Gesetzen und gleichzeitig der Ankündigung beliebte Dach-Solaranlagen nicht mehr zu fördern, Verunsicherung und schadet dem Standort Deutschland. Wer jetzt wieder auf verstärkte Gas- und Ölimporte erst von Putin, jetzt Fracking-Gas von Trump oder Öl aus Saudi-Arabien setzt, muss nicht nur für das Klima einen hohen Preis bezahlen, sondern hält uns abhängig vom Ausland.“ Deutschland gebe jedes Jahr mehr als 80 Milliarden Euro für fossile Importe von Kohle, Öl und Gas aus. Heimische Erneuerbare Energien von Wind- und Sonnenenergie stärken hingegen die Wirtschaft vor Ort, schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand und machen unabhängig gegen globale Preissteigerungen. Niedersachsen habe es in den letzten Jahren geschafft immer mehr Solar- und Windenergieanlagen zu bauen. „Niedersachsen ist Vorreiter bei den Erneuerbaren Energien. Das stärkt uns als Standort und daher halten wir Kurs auf zukunftsfähiges Heizen zu günstigen Preisen. Aus Sicht der Länder muss dafür die Stromsteuer endgültig gestrichen werden, denn es macht keinen Sinn wie bei uns 100 % Erneuerbare Energien zu besteuern.“
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01.07.26 –
Holzminden. Gut besucht war die Veranstaltung des Kreisverbandes Holzminden von Bündnis 90/Die Grünen mit dem niedersächsischen Minister für Energie, Umwelt und Klimaschutz Christian Meyer, dem Bundestagsabgeordneten Helge Limburg und Martin Repschläger, CFO von Stiebel Eltron. Anlass waren die Pläne der Bundesregierung, bei dem Gebäudeenergiegesetz erneut alles auf neue Öl- und Gasheizungen mit teurer Biobeimischung zurückzudrehen. Demnach müssen Besitzer von Gas- und Ölheizungen verpflichtend bis zu 60 % Bioöle und Biogase dem fossilen Heizen beimischen. „Diese Mengen Biogase sind gar nicht auf dem Markt und müssen teuer importiert werden. Das Gebäudemodernisierungsgesetz der Groko wird mit seinen neuen Vorgaben für fossile Heizungen für Hausbesitzer*innen und Mieter*innen zur Kostenfalle“, kritisiert Helge Limburg. Martin Repschläger, CFO von Stiebel Eltron skizzierte, das Wärmepumpen schon heute überwiegend das günstigste Heizsystem sind, angesichts der steigenden fossilen Gas- und Ölpreise erst recht. „Wärmepumpen wandeln effizient Strom in Wärme um. Wichtig ist für uns, dass die Förderung für Wärmepumpen auskömmlich bleibt, wobei wir uns eher eine prozentuale als eine pauschale Förderung wünschen, damit auch hochwertige Wärmepumpen gefördert werden.“ 2025 waren Wärmepumpen in Deutschland erstmals die beliebteste Heizungsform, deutlich vor Gas- und Ölheizungen. Auch 2026 stieg ihr Anteil kontinuierlich, berichtet Repschläger. „Das sichert und schafft in Holzminden gut bezahlte Arbeitsplätze und Gewerbesteuer. Es ist daher für die Verlässlichkeit und Planbarkeit der Politik wichtig, dass es jetzt keine Rolle rückwärts zu neuen fossilen Heizungen gibt“, lobt Energieminister Christian Meyer den Erfolg der klimaneutralen Wärmepumpe mit 100 % Ökostrom aus Erneuerbaren Energien und warnt: „Frau Reiche schafft mit ihren Gesetzen und gleichzeitig der Ankündigung beliebte Dach-Solaranlagen nicht mehr zu fördern, Verunsicherung und schadet dem Standort Deutschland. Wer jetzt wieder auf verstärkte Gas- und Ölimporte erst von Putin, jetzt Fracking-Gas von Trump oder Öl aus Saudi-Arabien setzt, muss nicht nur für das Klima einen hohen Preis bezahlen, sondern hält uns abhängig vom Ausland.“ Deutschland gebe jedes Jahr mehr als 80 Milliarden Euro für fossile Importe von Kohle, Öl und Gas aus. Heimische Erneuerbare Energien von Wind- und Sonnenenergie stärken hingegen die Wirtschaft vor Ort, schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand und machen unabhängig gegen globale Preissteigerungen. Niedersachsen habe es in den letzten Jahren geschafft immer mehr Solar- und Windenergieanlagen zu bauen. „Niedersachsen ist Vorreiter bei den Erneuerbaren Energien. Das stärkt uns als Standort und daher halten wir Kurs auf zukunftsfähiges Heizen zu günstigen Preisen. Aus Sicht der Länder muss dafür die Stromsteuer endgültig gestrichen werden, denn es macht keinen Sinn wie bei uns 100 % Erneuerbare Energien zu besteuern.“
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